Orthopädie W. Krauser | PODOÄTIOLOGIE
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Podoätiologische Einlagen

Geschichte

Aufbauend auf den Forschungen des französischen Arztes Prof. Dr. Bourdiol (1928 – 2003) entwickelte Lydia Aich mit ihren Erfahrungen aus der Osteopathie eine neue, ganzheitliche Therapieform – die Podoätiologie.

Podo – der Fuß

Ätiologie – Lehre der Ursachenforschung

Was ist Podoätiologie?

Der Denkansatz der Osteopathie, den Körper als funktionelle Einheit zu betrachten und die Ätiologie der Beschwerdesymptomatik aufzudecken, ist Dreh- und Angelpunkt der Podoätiologie nach Lydia Aich.

Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, egal in welcher einzelnen Struktur, bedingen zwangsläufig eine Störung des gesamten Haltungs- und Bewegungssystems. Sind die Kompensationsmöglichkeiten unserer Körpersysteme erschöpft, treten unweigerlich erste Beschwerden auf, allerdings oft nicht an der Stelle, wo auch die Beschwerdeursache liegt.

Über eine verbesserte Körperhaltung lösen sich muskuläre Verspannungen, Verklebungen und Gelenkblockaden wieder auf, was eine positive Wirkung auf viele andere Funktionen und Vorgänge unseres Körpers hat, vorallem auf die Durchblutung, die Mikrozirkulation sowie auf unser Fasziensystem.

Podoätiologische Einlagen

bringen Ihren Körper von der Basis aus, Ihren Füßen, in ein harmonisches Gleichgewicht. Dazu werden auf einer bis zu 1 mm dünnen Sohle an spezifischen Stellen 1 – 4 mm dünne Elemente eingearbeitet. Diese propriozeptiv wirkenden Elemente lösen einen Mechanismus aus, welcher maßgeblich für unser Haltungs- und Bewegungssystem ist.

Die Therapiesohlen leiten vom Fuß aus eine Muskelkettenreaktion ein, die bis zum entgegengesetzten Pol wirkt, also vom Fuß bis zum Kopf. Dadurch lassen sich manifeste Körperfehlhaltungen in kürzester Zeit wieder auflösen und umprogrammieren; im wahrsten Sinne des Wortes: Schritt für Schritt.

Indikationen und Anwendungsbereiche

  • Chronische Hüft- und Kniebeschwerden
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Nacken-, Schulterverspannungen
  • Arthrotisch bedingte Schmerzen
  • Achillessehnenschmerzen
  • Verspannung der Kiefergelenke/-muskulatur
  • Neurologische Beschwerdebilder
  • Fersensporn
  • Gelenkfunktionsstörungen
  • Kindlicher Knickfuß
  • Beinlängendifferenzen und Beckenschiefstand
  • Fußbrennen / Taubheitsgefühl
  • Kopfschmerzen und Migräne

Befunderhebung

Nach einem ausführlichen Befundungsgespräch erstellen wir einen statischen Fußabdruck (Fußscanner) und einen dynamischen Fußabdruck (Podograph). Im Anschluss ermitteln wir die Ausgangssituation Ihrer aktuellen Körperstatik: Stellung des Beckens und der Hüfte, Form der Wirbelsäule, Beinlängendifferenzen, etc.

Danach stehen Sie auf einem Fußspiegel (Podoskop) und wir platzieren die 1-4 mm dünnen Elemente unter Ihren Füßen, bis wir den für Sie optimalsten Entwurf ermittelt haben, der dann später auf die Therapiesohlen übertragen wird.

Dieser Vorgang dauert ca. 45 min.

Die Auslieferung der Einlagen kann in der Regel innerhalb 8 Tagen stattfinden.

Zur Überprüfung der Einlagen und Anpassung an die aktuelle Körperstatik, sollte ein neuer Termin nach ca. 6 – 8 Wochen mit uns vereinbart werden.

Die Einlagen können sehr dünn gefertigt werden und passen in jeden herkömmlichen Schuh.