Orthopädie W. Krauser | WELCHE EINLAGEN?
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Welche Art von Einlage ist für mich „die Richtige“?

Um diese Frage so gut wie möglich zu beantworten ist es notwendig, dass wir Ihre Beschwerden kennen. Deswegen nehmen wir uns Zeit und hören Ihnen zu. Je nachdem in welcher Struktur Ihre Beschwerden liegen und welcher Art sie sind, reicht es nicht aus, nur einen Fußscan oder einen anderen Abdruck Ihrer Füße zu machen. Um Rückschlüsse auf die Beschwerdeursachen zu ziehen, bieten wir darüber hinaus eine Gangüberprüfung an, um etwaige Fehlstellungen am Fuß, Knie oder Hüfte aufzudecken, machen eine Haltungsanalyse und untersuchen den Fuß, um den Status der kleinen Fußgelenke und den umliegenden Strukturen besser beurteilen zu können. Erst dann sollte eine Empfehlung für einen bestimmten Einlagetyp erfolgen.

Damit Sie im Vorfeld besser abschätzen können, welche Einlage für Sie „die Richtige“ ist, möchte ich Ihnen eine Orientierungshilfe geben:

Sensomotorische Einlagen

Liegt der Verdacht nahe, dass Ihre Beschwerden (z.B. im Knie und Rücken) im Zusammenhang mit einer „dominanten“ Fußfehlstellung oder Instabilität stehen, empfehle ich gerne Sensomotorische Einlagen, die den Fuß besser aus seiner Fehlstellung korrigieren und stabilisieren und darüber hinaus alle Gelenkstellungen an Fuß, Knie, Hüfte und Rücken verbessern, sowie die Bewegungsmuskulatur wieder harmonisieren. Die teilweise hohen Korrekturelemente auf der Einlage werden so platziert, dass sie die Bewegung der kleinen Fußgelenke nicht behindern. Deswegen sind sie auch sehr gut geeignet bei Kinder und Jugendlichen.

Podoätiologische Einlagen

Häufig finden wir chronische, teils sehr komplexe Beschwerdebilder vor, vom Fersensporn über die Hüfte,  den Rücken, bis zu Nacken- und Kopfschmerzen, ohne dass eine dominante Fehlstellung am Fuß zu erkennen ist. In solchen Fällen empfiehlt sich eher eine Versorgung mit Podoätiologischen Einlagen, welche einen starken Einfluss auf die Spannungszustände der gesamten Bewegungsmuskulatur haben und somit auch auf unser komplettes Haltungssystem. Mit einer Harmonisierung der gesamten Bewegungsmuskulatur wirken Podoätiologische Einlagen positiv auf viele wichtige Funktionskreise unseres Körpers: Nervensystem, Blutkreislauf, Faszien, Mikrozirkulation etc. Nur so lassen sich die teiweise spektakulären Ergebnisse in der Podoätiologie erklären.

Klassische Einlagenversorgung z.B. Bettungseinlagen

Eine propriozeptive Versorgung mit Podoätiologischen Einlagen oder Sensomotorischen Einlagen ist selten falsch. Dennoch genügt auch oftmals eine klassische Einlagenversorgung, geht es z.B. darum, am Fuß lokal zu entlasten (z.B. Fersensporn, Dornwarze oder Mittelfußköpfchen), eine anatomische Beinverkürzung auszugleichen oder einfach für mehr Tragekomfort zu sorgen. Klassische Einlagen haben einen stützenden Charakter, verhelfen zu einer Druckumverteilung stärker belasteter Fußpartien und können auch die oberhalb gelegenen Gelenke mit entlasten, wie das Knie und die Hüfte, sowie einen positiven Einfluss auf den Rücken ausüben. Füße im Wachstum begleiten und lenken sie in eine physiologische Form.